Videobeweis in der Bundesliga – das schlechte Beispiel

Lolit 10 months ago 8 minutes, 17 seconds
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Es sollte das Vorzeigeprojekt des deutschen Profifußballs werden: Mit der Einführung des Videoassistenten wollte die Bundesliga ihren Fortschritt demonstrieren. Nun herrscht heillose Verwirrung. Dabei liefern andere Sportarten doch gute Beispiele.Vielleicht wäre die Verwirrung um den Videobeweis in der Fußball-Bundesliga nicht so groß, wenn sich alle Beteiligten beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) einfach an die Grundsätze gehalten hätten, die am 3. März 2016 in Frankfurt vorgestellt wurden.

„Die Menschen im Stadien wissen schneller, ob es Abseits war oder nicht als der Schiedsrichter. Da können wir nicht zugucken“, begründete damals der beim DFB für die Schiedsrichterwesen zuständige Vizepräsident Ronny Zimmermann die Einführung des Videoassistenten. Und der bei der DFL mit dem Spielbetrieb beauftragte Direktor Ansgar Schwenken beteuerte: „Der Videoassistent ist kein Oberschiedsrichter. Die letzte Entscheidung trifft der Schiedsrichter auf dem Spielfeld.“

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